Skoda mischt mit dem neuen Epiq im Rennen um günstige Elektroautos mit: Der kompakte City-Stromer im SUV-Format startet Ende des Jahres. Der tschechische Hersteller hat mit dem Enyaq bereits bewiesen, dass er elektrische SUV erfolgreich positionieren kann. Nun folgt der kleinere Bruder, der eine noch breitere Käuferschicht ansprechen soll. Der Epiq ist nicht einfach nur ein weiteres Elektroauto – er könnte der Katalysator für die Elektromobilität in der Kompaktklasse werden. Mit einem klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit, einem markanten Design und einem aggressiven Einstiegspreis von knapp über 25.000 Euro stellt Skoda die Weichen für einen echten Verkaufsschlager. Doch was macht den Epiq so besonders? Fünf entscheidende Punkte zeigen, warum dieses Modell das Zeug hat, Skodas nächstes Erfolgsmodell zu werden.

1. Markantes Lichtdesign und kantige Optik: Der Epiq setzt ein Statement
Der erste Eindruck zählt, und der Skoda Epiq macht ihn mit einer unverwechselbaren Frontpartie. Auffällig sind vor allem die markanten T-förmigen Tagfahrlichter, die zusammen mit den zweigeteilten Scheinwerfern und der kantigen Front eine eigenständige Identität schaffen. Dieses Lichtdesign ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch ein klares Erkennungsmerkmal im Straßenverkehr. Skoda hat hier bewusst auf eine Designsprache gesetzt, die den Epiq von der Konkurrenz abhebt – und das gelingt.
T-förmige Tagfahrlichter als Erkennungsmerkmal
Die T-Form der Tagfahrlichter zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Fahrzeugdesign. Sie findet sich nicht nur vorne, sondern auch am Heck wieder, wo acht vertikale Elemente in der Heckschürze und die T-förmige Rückleuchte das vordere Design zitieren. Diese durchgängige Linie sorgt für einen wiedererkennbaren Auftritt, der dem Epiq eine moderne und dynamische Ausstrahlung verleiht. Gerade in der Nacht oder bei schlechten Lichtverhältnissen werden Sie den Epiq schon von Weitem identifizieren können.
First Edition mit roten Akzenten – Farbtupfer im sonst schwarz-weißen Look
Zum Marktstart bringt Skoda eine „First Edition“ auf den Markt, die mit roten Akzenten für farbliche Highlights sorgt. Diese Edition bricht bewusst mit dem sonst eher schwarz-weißen Look des Basismodells und setzt optische Akzente an Stoßfängern, Seitenschwellern und am Heck. Die roten Elemente unterstreichen den sportlichen Charakter des Epiq und machen ihn zu einem echten Hingucker. Wenn Sie also ein Fahrzeug suchen, das aus der Masse heraussticht, sollten Sie diese Edition in Betracht ziehen.
Im Profil fällt besonders die steile C-Säule mit großem Skoda-Schriftzug ins Auge. Diese Designentscheidung ist nicht nur ästhetisch, sondern auch funktional: Die steile C-Säule ermöglicht große Türöffnungen, die den Einstieg in den Fond erheblich erleichtern. Das ist ein Detail, das im Alltag einen großen Unterschied macht, besonders wenn Sie Kinder haben oder regelmäßig ältere Personen transportieren.
2. Praktischer Innenraum: Physische Knöpfe und luftiges Raumgefühl
Während viele Hersteller auf eine vollständig touchbasierte Bedienung setzen, geht Skoda beim Epiq einen anderen Weg. Vorne erwartet Sie ein aufgeräumtes Cockpit mit einem großen Zentraldisplay und einem digitalen Fahrerdisplay. Doch unter dem Bildschirm finden Sie physische Tasten für wichtige Funktionen, und am Lenkrad gibt es sogar Drehregler. Das ist eine bewusste Entscheidung für die Praktikabilität im Alltag.
Physische Knöpfe statt Touch-Only? Skoda setzt auf Praktikabilität
Die Rückkehr zu echten Knöpfen und Drehreglern ist ein echter Gewinn für die Bedienung. Gerade während der Fahrt lassen sich Lautstärke, Klimaanlage oder die Sitzheizung viel intuitiver und sicherer einstellen, ohne dass Sie den Blick von der Straße nehmen müssen. Skoda hat hier auf das Feedback vieler Fahrer gehört, die sich von reinen Touch-Oberflächen oft überfordert fühlen. Die Kombination aus digitalem Display und haptischen Bedienelementen ist ein Kompromiss, der die Stärken beider Welten vereint.
Große Türöffnungen erleichtern den Einstieg hinten – praktisch für Familien
Die Bauform des Epiq mit seiner steilen C-Säule sorgt nicht nur für ein markantes Profil, sondern auch für besonders große Türöffnungen im Fond. Das erleichtert den Einstieg spürbar, was vor allem für Familien mit Kindern oder für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit ein großer Vorteil ist. Im Innenraum selbst profitieren die hinteren Passagiere von der Höhe des Fahrzeugs: Mit 1,58 Metern Höhe sitzen Sie auch im Fond angenehm luftig, ohne dass Ihnen das Dach zu nah kommt. Die Kniefreiheit ist aufgrund der kompakten Länge von 4,17 Metern zwar etwas begrenzt, aber für ein Fahrzeug dieser Klasse immer noch akzeptabel.
3. MEB+-Plattform: Drei Leistungsstufen und flexible Akkuoptionen
Technisch basiert der Epiq auf der neuen MEB+-Plattform des VW-Konzerns, die speziell für den Frontantrieb ausgelegt ist. Diese Plattform ist die Weiterentwicklung der bekannten MEB-Architektur und bietet eine Reihe von Vorteilen. Zum Start stehen drei Leistungsstufen zur Wahl: 116, 135 oder bis zu 211 PS. Damit deckt der Epiq ein breites Spektrum ab – vom sparsamen Stadtauto bis hin zum flotten Kompakt-SUV.
Welche Leistungsstufen und Antriebsvarianten bietet der Skoda Epiq?
Die Basisversion mit 116 PS ist für den Stadtverkehr und kurze Pendelstrecken mehr als ausreichend. Die mittlere Stufe mit 135 PS bietet einen guten Kompromiss aus Leistung und Effizienz. Das Spitzenmodell mit 211 PS richtet sich an Fahrer, die auch auf der Autobahn zügig unterwegs sein möchten. Alle Versionen sind frontgetrieben, was für die Kompaktklasse völlig ausreicht und zudem Platz und Gewicht spart.
Zwei Akkugrößen: 38,5 kWh und 55 kWh – Reichweiten bis 430 km
Je nach Version steckt entweder ein 38,5-kWh-Akku oder eine größere 55-kWh-Batterie im Unterboden. Mit dem großen Akku sind bis zu 430 Kilometer Reichweite nach WLTP möglich. Das ist ein beeindruckender Wert für ein Fahrzeug dieser Größe und Preisklasse. Aber auch die kleinere Batterieversion schafft mehr als 300 Kilometer – genug für den täglichen Pendelverkehr und die meisten Stadtfahrten. Geladen wird mit bis zu 105 kW, sodass Sie an Schnellladestationen in kurzer Zeit wieder ausreichend Energie tanken können. Realistisch betrachtet werden Sie mit dem großen Akku im Alltag problemlos über 300 Kilometer kommen, selbst bei winterlichen Temperaturen.
4. Preis: Basispreis ab 25.900 Euro – wird der Epiq zum Preisbrecher?
Der größte Trumpf des Skoda Epiq dürfte der Preis sein. Los geht es bei 25.900 Euro für die Basisversion. Damit unterbietet der Epiq viele direkte Konkurrenten und macht Elektromobilität für eine breite Käuferschicht erschwinglich. Die schickere „First Edition“ auf Basis der Top-Motorisierung mit 211 PS und dem großen Akku wird allerdings eher Richtung 40.000 Euro kosten. Doch selbst dieser Preis ist angesichts der gebotenen Leistung und Ausstattung konkurrenzfähig.
Basispreis knapp über 25.000 Euro: Einstieg in die Elektromobilität
Mit einem Einstiegspreis von 25.900 Euro positioniert sich der Epiq im Segment der günstigen Elektroautos. Das ist ein klares Signal an alle, die bisher aufgrund der hohen Anschaffungskosten vor dem Umstieg auf Elektromobilität zurückgeschreckt sind. Der Epiq macht Schluss mit dem Vorurteil, dass Elektroautos nur für Gutverdiener erschwinglich sind. Für diesen Preis erhalten Sie ein kompaktes, alltagstaugliches Fahrzeug mit einer soliden Reichweite und moderner Technik.
First Edition mit Top-Motorisierung: Rund 40.000 Euro für das Spitzenmodell
Die First Edition, die zum Marktstart erhältlich sein wird, ist die volle Ausstattungslinie mit dem stärksten Motor und dem großen Akku. Sie bietet neben den roten Designakzenten auch eine umfangreiche Serienausstattung wie das große Zentraldisplay, das digitale Kombiinstrument und vermutlich auch ein Premium-Soundsystem. Der Preis von rund 40.000 Euro mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, ist aber für ein Fahrzeug dieser Leistungsklasse und mit dieser Reichweite durchaus fair. Wenn Sie Wert auf maximale Performance und eine exklusive Optik legen, ist die First Edition die richtige Wahl.
5. Kompakte Maße und hohe Alltagstauglichkeit: Wendig in der Stadt, geräumig im Innenraum
Mit 4,17 Metern Länge ist der Skoda Epiq rund zehn Zentimeter kürzer als ein VW Golf. Das macht ihn zu einem idealen Stadtflitzer, der sich mühelos durch enge Gassen und in kleine Parklücken manövrieren lässt. Gleichzeitig bietet er durch seine Höhe von 1,58 Metern ein luftiges Raumgefühl, das man in dieser Fahrzeugklasse nicht unbedingt erwartet. Diese Kombination aus kompakten Außenmaßen und großzügigem Innenraum ist ein entscheidender Vorteil im Alltag.
Kompakte Länge von 4,17 Metern – wendig in der Stadt, aber kürzer als ein Golf
Die geringe Länge macht den Epiq zu einem wendigen Begleiter im Stadtverkehr. Sie werden keine Probleme haben, eine Lücke in der zweiten Reihe zu finden oder in engen Parkhäusern zu rangieren. Gleichzeitig ist das Fahrzeug lang genug, um auch auf der Autobahn eine gute Figur zu machen. Der Epiq ist ein echter Allrounder, der weder in der Stadt noch auf längeren Strecken Kompromisse verlangt.
Höhe von 1,58 Metern sorgt für luftiges Sitzgefühl auch im Fond
Die überdurchschnittliche Höhe von 1,58 Metern kommt vor allem den Passagieren im Fond zugute. Selbst größere Personen werden hier ausreichend Kopffreiheit vorfinden. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen Konkurrenten, die oft flacher und damit weniger einladend sind. Auch der Kofferraum profitiert von der Höhe: Sie können sperrige Gegenstände leichter verstauen, ohne sich bücken zu müssen. Der Epiq beweist, dass Kompaktheit nicht zwingend mit Enge verbunden sein muss.
Mit Blick auf den sehr erfolgreichen Elroq, der in einer ähnlichen Preisklasse startet, dürfte sich auch der kleinere und günstigere Epiq gut verkaufen. Der Elroq hat gezeigt, dass Skoda das Segment der erschwinglichen Elektro-SUV bedienen kann. Der Epiq geht noch einen Schritt weiter: Er ist kompakter, günstiger und zielt auf eine noch breitere Käuferschicht ab. Wenn Sie auf der Suche nach einem zuverlässigen, praktischen und bezahlbaren Elektroauto sind, das im Alltag keine Wünsche offenlässt, dann sollten Sie den Skoda Epiq ganz oben auf Ihre Liste setzen. Seine Kombination aus markantem Design, durchdachter Bedienung, flexiblen Antriebsoptionen und einem unschlagbaren Preis macht ihn zu einem echten Kandidaten für das nächste Erfolgsmodell von Skoda.




