Energiesparen im Haushalt: 5 bewährte Postbank-Tipps

Die Postbank ist nun Teil der Deutschen Bank – eine Integration, die seit Jahresanfang mit einer umfassenden Systemumstellung einhergeht. Im Filialnetz sind dadurch Personaleinsparungen zu erwarten, was viele Kunden verunsichert. Dennoch bleiben die langjährigen Erfahrungen der Bank erhalten: Michael Schrepel erläuterte jüngst die Veränderungen, während Dipl. Ing. Matthias Rösch auf einer Seniorenversammlung praktische Wege zum Energiesparen im Haushalt vorstellte. Die Vorsitzenden Agnes Söllner und Karin Neugirg leiteten die Diskussion. Aus diesem Austausch stammen fünf bewährte Postbank-Tipps, die Ihnen helfen, Ihren Energieverbrauch zu senken und bares Geld zu sparen – ganz ohne großen Aufwand.

Energiesparen Haushalt

1. Heiztemperatur um ein Grad senken – 6 % sparen

Der einfachste Hebel für weniger Energiekosten liegt direkt an Ihrem Thermostat. Senken Sie die Raumtemperatur nur um ein Grad Celsius, reduzieren Sie den Energieverbrauch um sechs Prozent. Diesen Effekt erzielen Sie, ohne dass es sich in der Wohnung unangenehm anfühlt. Die Einsparung summiert sich über die gesamte Heizperiode und entlastet spürbar Ihren Geldbeutel. Beginnen Sie damit, die Raumtemperatur zu optimieren, indem Sie jeden Raum individuell einstellen. Im Wohnzimmer sind 20 Grad meist ausreichend, in der Küche reichen oft 18 Grad, da Herd und Geräte zusätzlich Wärme abgeben. Im Schlafzimmer genügen 16 bis 17 Grad für erholsamen Schlaf. Auch nachts oder wenn Sie das Haus verlassen, lohnt sich das Herunterdrehen der Heizung. Ein programmierbares Thermostat hilft Ihnen, die Temperatur automatisch zu regulieren und so konsequent Heizkosten zu senken. Diese einfache Maßnahme ist ein zentraler Bestandteil des Energiesparens Haushalt und erfordert keinerlei Investition. Gleichzeitig verbessert die kühlere Luft das Raumklima und beugt Schimmel vor. Achten Sie darauf, die Heizung nicht komplett auszuschalten, sondern nur um einige Grad zu reduzieren, um ein Auskühlen der Wände zu vermeiden. Mit dieser Anpassung am Thermostat einstellen leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Energiesparen Heizung und sparen bares Geld.

2. Wasserverbrauch reduzieren mit Durchflussbegrenzern und modernen Pumpen

Neben der Heizung ist auch das Warmwasser ein großer Kostenfaktor im Haushalt. Mit einfachen technischen Helfern senken Sie den Verbrauch deutlich. Installieren Sie zum Beispiel Durchflussbegrenzer an Wasserhähnen und Duschköpfen. Diese kleinen Einsätze reduzieren den Wasserdurchfluss, ohne dass Sie den Druck merklich verlieren. Ein Duschkopf mit Durchflussbegrenzer spart auf diese Weise bares Geld. Auch moderne Umwälzpumpen für die Heizung tragen zum Energiesparen Haushalt bei. Alte Modelle verbrauchen oft unnötig Strom, während neue Pumpen bedarfsgerecht arbeiten. Ein weiterer Schritt ist der Austausch alter Kessel gegen effiziente Modelle. So reduzieren Sie nicht nur den Wasserverbrauch, sondern auch die Energiekosten. Wasserspararmaturen lassen sich meist ohne großen Aufwand nachrüsten.

Worauf Sie bei der Installation achten sollten
Achten Sie beim Kauf von Wasserspararmaturen auf die Kompatibilität mit Ihren vorhandenen Anschlüssen. Viele Durchflussbegrenzer sind für handelsübliche Wasserhähne und Duschköpfe geeignet. Bei der Heizungspumpe empfiehlt es sich, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Ein Austausch kann sich aber schnell amortisieren. Mit diesen Maßnahmen zum Warmwasser sparen leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Energiesparen Haushalt – und das ohne großen Komfortverlust.

3. Standby-Stromfresser eliminieren und Stromverbrauch messen

Nachdem Sie das Warmwasser optimiert haben, lohnt ein Blick auf die unsichtbaren Verbraucher im Haushalt. Viele elektronische Geräte verbrauchen auch im ausgeschalteten Zustand Strom – den sogenannten Standby Stromverbrauch. Experten schätzen, dass dieser Anteil bis zu zehn Prozent des gesamten Haushaltsstroms ausmachen kann. Besonders tückisch sind Geräte, die dauerhaft mit dem Netz verbunden sind: Fernseher, Spielekonsolen, Computer oder Küchengeräte mit Digitalanzeige. Um diesen unnötigen Verbrauch zu stoppen, helfen einfache Hilfsmittel. Ein Strommessgerät Haushalt zeigt Ihnen präzise an, welche Geräte heimlich Strom ziehen. Stecken Sie das Messgerät zwischen Gerät und Steckdose und beobachten Sie den Verbrauch über 24 Stunden. So identifizieren Sie die größten Stromfresser und können gezielt handeln.

Eine praktische Lösung ist die Steckdosenleiste mit Schalter. Schließen Sie mehrere Geräte daran an und schalten Sie die Leiste nach Gebrauch komplett aus. So vermeiden Sie den Standby-Verbrauch mit einem Handgriff. Für eine nachhaltige Strategie beim Energiesparen Haushalt können Sie auch über eine eigene Stromerzeugung nachdenken. Ein Balkonkraftwerk zur Anschaffung ist eine Option, die sich besonders für Mieter und Wohnungseigentümer eignet. Die kleinen Solaranlagen speisen Strom direkt in Ihr Hausnetz ein und reduzieren so den Bezug aus dem öffentlichen Netz. Prüfen Sie vorher, ob Ihr Balkon oder Ihre Terrasse geeignet ist und informieren Sie sich über die Anmeldung beim Netzbetreiber. Mit diesen Maßnahmen senken Sie nicht nur Ihre Stromrechnung, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

4. Richtig lüften – Schimmel vermeiden und Heizkosten senken

Ein weiterer wesentlicher Baustein für das Energiesparen im Haushalt ist das richtige Lüftungsverhalten. Viele unterschätzen, wie viel Heizenergie durch falsches Lüften verloren geht. Die Devise lautet: Stoßlüften statt Kipplüften. Öffnen Sie die Fenster mehrmals täglich für fünf bis zehn Minuten weit. So tauschen Sie die verbrauchte, feuchte Raumluft schnell gegen frische, trockene Außenluft aus, ohne dass die Wände auskühlen. Besonders wichtig ist das richtige Lüften im Winter: Gekippte Fenster lassen über Stunden hinweg kostbare Wärme entweichen, während die Wände auskühlen. Das begünstigt Feuchtigkeit und führt langfristig zu Schimmel. Mit konsequentem Stoßlüften senken Sie dagegen die Luftfeuchtigkeit effektiv und beugen so aktiv der Schimmelbildung im Haushalt vor. Die Wände bleiben warm, und Sie sparen Heizenergie.

Wie oft und wie lange lüften? In Wohn- und Schlafräumen reichen zwei bis drei Stoßlüftungen pro Tag aus. Im Bad nach dem Duschen und in der Küche nach dem Kochen sollte zusätzlich gelüftet werden. Die Dauer hängt von der Jahreszeit ab: Im Winter genügen oft fünf Minuten, im Frühling und Herbst können es zehn bis fünfzehn Minuten sein. Lüftungsverhalten an die Jahreszeit anpassen bedeutet auch, an milden Tagen länger zu lüften, um die Raumluft gründlich zu erneuern. Diese einfachen Stoßlüften Tipps helfen Ihnen, Heizkosten durch Lüften zu senken und gleichzeitig ein gesundes Raumklima zu erhalten. Kombinieren Sie das Lüften mit dem Absenken der Heizung: Drehen Sie die Thermostate während des Lüftens auf eine niedrige Stufe, damit kein unnötiger Wärmeverlust entsteht. So bleibt Ihr Zuhause wohnlich, ohne dass Sie für ungenutzte Heizenergie zahlen.

5. Energieberatung und Postbank-Service nutzen

Nachdem Sie die bisherigen Tipps zum Energiesparen Haushalt umgesetzt haben, steht eine größere Investition wie der Heizungstausch oder eine Fassadendämmung an. Bevor Sie in solche Maßnahmen einsteigen, empfiehlt sich eine eingehende Beratung. Viele Haushalte übersehen dabei, dass eine professionelle Energieberatung die Kosten für die Systemumstellung erheblich senken kann. Die Verbraucherzentrale Energieberatung bietet bundesweit neutrale und oft vergünstigte Erstberatungen an. Auch das Kommunale Dienstleistungszentrum etz (Energie Technologie Zentrum) steht für Energiesparen zur Verfügung und hilft Ihnen, die richtige Technik für Ihr Gebäude zu wählen. Weitere Anlaufstellen sind die öffentlichen Energieagenturen der Länder und Städte. Die Energieberatung Kosten halten sich in der Regel in Grenzen – viele Angebote sind sogar kostenlos. Prüfen Sie vorab, welche Förderprogramme zu Ihrer geplanten Modernisierung passen.

Falls Sie im Zuge der Modernisierung auch Ihr Konto oder Ihre Verträge bei der Postbank anpassen müssen, nutzen Sie die Postbank Formulare Systemumstellung direkt online. Die Postbank Kundenberatung ist per Telefonhotline oder über das Online-Banking erreichbar, da das Filialnetz personell reduziert wurde. So erledigen Sie die Formalitäten bequem von zu Hause und sparen sich den Weg in die Filiale. Kombinieren Sie die Systemumstellung mit Ihrem Energiesparprojekt – das spart Zeit und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

Häufig gestellte Fragen

Wie lässt sich der Stromverbrauch im Haushalt mit einfachen Messgeräten überwachen?

Ein Strommessgerät, auch Energiekostenmessgerät genannt, stecken Sie einfach zwischen Steckdose und das zu prüfende Gerät. Es zeigt Ihnen den tatsächlichen Verbrauch in Kilowattstunden an. So identifizieren Sie heimliche Stromfresser wie alte Kühlgeräte oder Geräte im Stand-by-Modus und können gezielt Maßnahmen für ein effektives Energiesparen im Haushalt ergreifen.

Was ist bei der Installation von Durchflussbegrenzern an Wasserhähnen zu beachten?

Durchflussbegrenzer oder Perlatoren lassen sich in der Regel einfach auf den vorhandenen Wasserhahn schrauben. Achten Sie beim Kauf auf das passende Gewinde und eine gute Verarbeitung, damit der Wasserstrahl auch bei geringerem Durchfluss noch klar und stabil bleibt. Die Montage ist meist ohne Werkzeug oder Fachkenntnisse möglich und eine praktische, sofort wirksame Maßnahme.

Ist eine kostenlose Energieberatung eine vertrauenswürdige Alternative zu teuren Anbietern?

Ja, eine kostenlose oder günstige Erstberatung erhalten Sie beispielsweise von Ihrer Verbraucherzentrale oder über die Initiative der Bundesregierung. Diese Beratungen sind neutral und unabhängig von Produktverkäufen. Sie geben Ihnen eine wertvolle erste Orientierung, welche größeren Investitionen wie eine neue Heizungspumpe für Ihren Haushalt sinnvoll sein könnten.


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