Genau das ermöglicht ein neues System zur Bewässerung per App. Es kommt weder mit einem festen Wasseranschluss noch mit einer Steckdose aus. Stattdessen kombiniert die mobile Pflanzenbewässerung ein Solarpanel, einen integrierten Akku und eine Mikro-Tropfbewässerung. So versorgt sie bis zu zehn Pflanzen automatisch mit Wasser – und das völlig unabhängig von Strom- oder Wasserleitungen. Die Steuerung erfolgt bequem über Ihr Smartphone, was die Solartropfbewässerung besonders flexibel macht. Ideal für Balkon, Terrasse oder den Garten, wenn Sie eine automatische Bewässerung ohne feste Installation suchen.

1. Solarbetrieben und akkubetrieben: Kein Stromanschluss nötig
Diese Bewässerung per App kombiniert ein Solarpanel, einen integrierten Akku und eine Mikro-Tropfbewässerung. Dadurch benötigt das System weder einen festen Stromanschluss noch eine direkte Wasserleitung. Sie können es also völlig frei im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon aufstellen – ganz ohne lästige Kabel oder Schläuche. Wie funktioniert die Energieversorgung? Das Solarpanel wandelt Sonnenlicht in Strom um und lädt damit den eingebauten Akku auf. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist die Solarladung nach etwa vier bis sechs Stunden abgeschlossen. Reicht das auch bei schlechtem Wetter? Ja, denn selbst an bewölkten Tagen hält die Akkulaufzeit mehrere Tage durch. Die gespeicherte Energie versorgt die Pumpe zuverlässig, sodass Ihre Pflanzen auch bei längeren Regenphasen oder im Schatten regelmäßig Wasser erhalten.
Diese Unabhängigkeit von der Steckdose macht das System besonders praktisch. Sie müssen keine Kabel verlegen oder einen Außenstromanschluss installieren lassen. Die Solarbewässerung arbeitet völlig autark und lässt sich daher auch an schwer zugänglichen Stellen platzieren – zum Beispiel im hinteren Teil eines Beets oder auf einem sonnigen Balkon. Ein weiterer Vorteil: Der Akku speichert genug Energie, um die Bewässerung auch in den Abendstunden oder bei vorübergehender Bewölkung durchzuführen. Damit ist die Bewässerung ohne Strom nicht nur umweltfreundlich, sondern auch äußerst flexibel in der Handhabung.
2. Das Wasserreservoir: Eimer oder Regentonne als Tank
Nachdem die Stromversorgung geklärt ist, stellt sich die nächste praktische Frage: Woher kommt das Wasser für die Bewässerung per App? Das System benötigt ein externes Wasserreservoir. Sie müssen also keinen festen Wasseranschluss in der Nähe Ihrer Pflanzen haben. Ein handelsüblicher Eimer oder eine Regentonne eignen sich hervorragend als Tank. Wichtig ist, dass das Reservoir ausreichend dimensioniert ist. Für eine zuverlässige Mikro-Tropfbewässerung sollte der Wassertank mindestens zehn Liter fassen. So decken Sie mehrere Bewässerungszyklen, ohne ständig nachfüllen zu müssen. Die Handhabung ist denkbar einfach: Sie stellen die Pumpe direkt in das Reservoir. Ob Sie einen Eimer als Reservoir auf dem Balkon nutzen oder eine Regentonne Bewässerung im Garten anschließen – das Prinzip bleibt gleich. Das System saugt das Wasser an und verteilt es bedarfsgerecht an Ihre Pflanzen. So bleibt die Bewässerung per App flexibel und unabhängig von der nächsten Wasserleitung.
3. Steuerung per App: Alles über die Elesion App
Die Flexibilität des Systems zeigt sich vor allem in der Steuerung. Herzstück ist die kostenlose App „Elesion“, mit der Sie die gesamte Bewässerung per App programmieren – bequem von zu Hause oder unterwegs. Über den Fernzugriff legen Sie für jede angeschlossene Pflanze individuelle Bewässerungspläne fest. Stellen Sie die Bewässerungsdauer von 20 Sekunden bis zu 30 Minuten ein und wählen Sie die Abstände zwischen den Wassergaben von einer Stunde bis zu 30 Tagen. So passen Sie die Smart Bewässerung exakt an den Bedarf Ihrer Pflanzen an.
Ein großer Vorteil: Für die App-Steuerung ist keine dauerhafte WLAN-Verbindung nötig. Die Elesion App speichert Ihre eingestellten Programme direkt auf dem Gerät. Nach der Einrichtung läuft der Bewässerungsplan autonom ab, selbst wenn das WLAN einmal ausfällt. Sie können jederzeit über die App Änderungen vornehmen oder den aktuellen Status abrufen. Damit wird die Bewässerung per App nicht nur komfortabel, sondern auch zuverlässig – ideal für den Garten, Balkon oder die Terrasse.
4. Kompatibilität mit Smart Home: Alexa, Google Home und mehr
Doch die Bewässerung per App lässt sich noch weiter optimieren: durch die Integration in Ihr Smart Home. Das System ist mit den Plattformen Smart Life und Tuya kompatibel. Dadurch binden Sie es problemlos in Ihre bestehende Smart-Home-Umgebung ein. Über die entsprechenden Skills oder Actions können Sie die Bewässerung per App dann auch per Sprachbefehl steuern. Sagen Sie einfach „Alexa, schalte die Bewässerung ein“ oder „Ok Google, starte die Bewässerung“. Das ist besonders praktisch, wenn Sie gerade die Hände voll haben oder schnell die Pflanzen gießen möchten. Die Sprachsteuerung macht die Bedienung noch einfacher und erspart das ständige Öffnen der App.
Ein großer Vorteil: Sie benötigen keine zusätzliche Bridge oder einen separaten Hub. Die Verbindung läuft direkt über die App und Ihr WLAN-Netzwerk. Das spart Geld und hält die Installation einfach. Die Kompatibilität mit Smart Life und Tuya eröffnet zudem viele Automationsmöglichkeiten, etwa die Verknüpfung mit einem Feuchtigkeitssensor oder die zeitgesteuerte Aktivierung. So wird die Bewässerung per App nicht nur komfortabel, sondern auch intelligent in Ihren Alltag integriert. Sie profitieren von einer flexiblen Steuerung, die sich nahtlos in Ihr vorhandenes Smart Home einfügt – ohne zusätzliche Hardware.
5. Installation und Aufbau: Schritt für Schritt erklärt
Keine Sorge, Sie müssen kein Technik-Profi sein. Der Aufbau des Bewässerungssystems gelingt auch ohne handwerkliches Geschick in etwa 15 Minuten. Im Lieferumfang befinden sich bereits alle notwendigen Komponenten: die Pumpe, ein Solarpanel, passende Halterungen, die Tropfschläuche sowie eine verständliche App-Anleitung. Zuerst platzieren Sie die Pumpe direkt im Wasserreservoir – das kann ein Eimer, eine Regentonne oder ein großer Behälter sein. Anschließend verlegen Sie die flexiblen Tropfschläuche von der Pumpe aus zu Ihren Pflanzen. Die Halterungen fixieren die Schläuche sicher im Blumentopf oder im Beet.
Nachdem alle Schläuche verlegt sind, schließen Sie die Pumpe an und verbinden das Solarpanel mit der Steuerungseinheit. Die App führt Sie Schritt für Schritt durch die weitere Einrichtung. Sie verbinden das System per WLAN oder Bluetooth mit Ihrem Smartphone und legen die gewünschten Bewässerungszeiten fest. So ist die Bewässerung per App schnell einsatzbereit – auch für die flexible Bewässerung für Balkon oder Terrasse. Das kompakte System lässt sich platzsparend aufstellen und arbeitet danach vollautomatisch. Damit gehört das lästige Schleppen der Gießkanne der Vergangenheit an.
6. Pumpleistung und Reichweite: Wie weit und wie hoch fördert die Pumpe?
Die Pumpe ist das Herzstück der Bewässerung per App. Sie arbeitet leistungsstark, jedoch nicht unbegrenzt. Mit einer Förderleistung von bis zu 30 Litern pro Stunde versorgt sie zuverlässig bis zu zehn Pflanzen. Diese Pumpleistung reicht für die meisten Balkone und Terrassen problemlos aus. Entscheidend für die Planung ist jedoch die Reichweite. Die maximale Förderhöhe beträgt etwa 1,5 Meter. Das bedeutet, dass Sie das Gerät nicht im Keller aufstellen können, um damit einen Balkon im dritten Stock zu bewässern. Die maximale Schlauchlänge liegt bei rund zehn Metern. Planen Sie daher den Standort so, dass der Schlauch diese Distanz nicht überschreitet.
Die tatsächliche Wassermenge pro Bewässerungsvorgang lässt sich über die Dauer der Bewässerung per App steuern. Ein Beispiel: Bei einer Minute Laufzeit gibt die Pumpe etwa 500 Milliliter Wasser ab. Diese Menge eignet sich für einen mittelgroßen Topf. Für die Tropfbewässerung mehrerer Pflanzen können Sie die Laufzeit entsprechend anpassen. Achten Sie darauf, dass die Schläuche nicht zu lang sind, da sonst die Förderhöhe sinkt. Mit einer durchdachten Aufstellung und der richtigen Einstellung in der App holen Sie das Maximum aus der Pumpleistung heraus. So bleiben alle Pflanzen gleichmäßig versorgt.
7. Preis und Sets: Einzel- und Zweierset im Vergleich
Nachdem die technischen Details geklärt sind, stellt sich die Frage nach dem Preis. Das System ist überraschend erschwinglich: Der UVP für das Einzelset liegt bei 49,99 Euro. Dafür erhalten Sie eine komplett ausgestattete Bewässerung per App, mit der sich bis zu zehn Pflanzen versorgen lassen. Das ist ein faires Angebot, wenn man bedenkt, dass viele vergleichbare Systeme auf dem Markt deutlich teurer sind. Für einen einzelnen Balkon oder eine Fensterbank mit mehreren Töpfen reicht dieses Set in der Regel völlig aus.
Wer einen größeren Garten oder mehrere Räume bewässern möchte, greift zum Zweierset für 96,99 Euro. Wichtig zu wissen: Das Zweierset bietet keine zusätzliche Hardware oder erweiterte Funktionen. Es handelt sich schlicht um zwei unabhängige Systeme, die jeweils ihre eigene Steuerung besitzen. Damit lassen sich bis zu 20 Pflanzen versorgen. Der Preisvorteil liegt bei etwa drei Euro gegenüber dem Einzelkauf zweier Sets. Das klingt nicht nach viel, summiert sich aber, wenn Sie langfristig planen. Zudem haben Sie mit zwei Systemen mehr Flexibilität: Sie können verschiedene Bewässerungspläne für unterschiedliche Standorte einstellen. Ein Bewässerungsset günstig zu erwerben, ist also möglich – ohne Abstriche bei der Qualität machen zu müssen.
Passend dazu: Juli im Garten: 7 Pflanzen, die Sie jetzt noch säen können vertieft dieses Thema mit konkreten Beispielen.
8. Akku leer? Was passiert und wie wird er aufgeladen?
Gerade bei der Bewässerung per App stellt sich die Frage nach der Stromversorgung. Schließlich soll der Garten auch dann versorgt werden, wenn die Sonne tagelang hinter Wolken verschwindet. Die gute Nachricht: Das System ist auf diesen Fall vorbereitet. Bei bewölktem Wetter hält der Akku etwa 3 bis 5 Tage durch – abhängig vom eingestellten Bewässerungsintervall. Wer seltener gießt, verlängert die Laufzeit entsprechend. Fällt der Akku unter einen kritischen Wert, stoppt die Pumpe automatisch. Ein kompletter Bewässerungsausfall bleibt so ohne Folgen für die Technik, denn sie schaltet sich nicht ab, sondern geht in einen sicheren Wartezustand.
Zum Aufladen genügt das integrierte Solarpanel. Bei direkter Sonneneinstrahlung dauert eine volle Ladung etwa 4 bis 6 Stunden. An trüben Tagen kann es entsprechend länger dauern. Eine manuelle Notfunktion gibt es nicht – Sie müssen also nicht eingreifen. Sobald der Akku wieder genug Energie hat, startet die Pumpe automatisch und setzt den Bewässerungsplan fort. Praktisch ist dabei, dass Sie den Ladezustand jederzeit in der App prüfen können. So behalten Sie die Kontrolle und wissen genau, wann das Solarpanel einmal gereinigt oder neu ausgerichtet werden sollte. Das hält die Bewässerung per App zuverlässig am Laufen – ganz ohne ständigen Blick auf den Himmel.
9. Für welche Pflanzen ist das System geeignet?
Nicht jede Pflanze hat denselben Wasserbedarf – passt das System für alle? Die Antwort ist grundsätzlich ja, denn die Bewässerung per App lässt sich flexibel an unterschiedliche Pflanzenarten anpassen. Sie stellen die Bewässerungsdauer und die Intervalle individuell ein. Damit eignet sich das System für die meisten Topfpflanzen, Kräuter, Gemüse und Blumen auf dem Balkon oder im Garten. Selbst empfindliche Pflanzen wie Sukkulenten oder Kakteen können Sie versorgen – Sie wählen dann einfach sehr kurze Bewässerungsintervalle. Auch für verschiedene Balkonpflanzen ist das Gartensystem praktisch, da es gleichmäßig und bedarfsgerecht gießt.
Die Erfahrungen vieler Kunden zeigen eine hohe Zuverlässigkeit im Alltag. Achten Sie bei der Einrichtung darauf, den spezifischen Bewässerungsbedarf jeder Pflanze zu berücksichtigen. Für Kräuter und Gemüse, die gleichmäßige Feuchtigkeit brauchen, stellen Sie die Intervalle kürzer ein. Blumen und Topfpflanzen mit geringerem Durst erhalten längere Pausen. Das System gibt Ihnen die Freiheit, genau diese Unterschiede abzubilden. Die Garantiezeit beträgt in der Regel zwei Jahre – ein Zeichen für die solide Verarbeitung des Systems. So können Sie Ihre Pflanzenarten optimal versorgen, ohne ständig selbst zur Gießkanne greifen zu müssen.
10. Garantie, Haltbarkeit und Kundenerfahrungen
Wie zuverlässig ist die Bewässerung per App auf lange Sicht? Die meisten Hersteller geben auf ihre Bewässerungssysteme eine Garantie von zwei Jahren. Das spricht für eine solide Qualität der verbauten Komponenten. In den Kundenerfahrungen und Bewertungen wird vor allem die einfache Installation gelobt. Viele Nutzer berichten, dass sie das System schnell eingerichtet haben und es auch im Urlaub zuverlässig arbeitet. Die Haltbarkeit der Schläuche und Steuergeräte wird meist als gut beschrieben.
Vereinzelt gibt es Hinweise auf Verstopfungen der Tropfschläuche. Dies tritt vor allem bei hartem Wasser auf. Hier hilft eine regelmäßige Reinigung der Leitungen. Einfach die Tropfer ab und zu mit Essigwasser durchspülen – das beugt Ablagerungen vor. Insgesamt zeigt sich: Die Bewässerung per App überzeugt in der Praxis durch ihre Zuverlässigkeit. Wer auf Qualität bei der Auswahl des Systems achtet, hat lange Freude daran. Die positiven Kundenerfahrungen bestätigen den guten Ruf dieser smarten Lösung für die Pflanzenpflege.
Häufig gestellte Fragen
Wie schließe ich das System ohne Wasseranschluss an – reicht ein Eimer oder eine Regentonne?
Das System funktioniert tatsächlich ohne festen Wasseranschluss. Sie befüllen einfach einen handelsüblichen Eimer oder eine Regentonne mit Wasser und setzen die Pumpe ein. Achten Sie darauf, dass der Behälter ausreichend groß ist, damit die Pflanze bei längerer Abwesenheit gut versorgt bleibt. Der Anschluss ist unkompliziert und erfordert keine Installationsarbeiten.
Kann ich die Bewässerung auch von unterwegs per App steuern?
Ja, die App-gesteuerte Bewässerung lässt sich bequem von unterwegs bedienen. Sie können Bewässerungspläne anpassen, einzelne Pflanzen gezielt gießen oder den Vorgang jederzeit starten und stoppen. Voraussetzung ist lediglich eine aktive Internetverbindung Ihrer Steuerungseinheit, die Sie mit dem heimischen WLAN verbinden.
Was passiert, wenn der Akku leer ist – gibt es eine Notfunktion?
Falls der Akku entladen ist, stellt das System die Bewässerung per App ein, um die Pumpe zu schützen. Dank der Solarladung lädt sich der Akku bei ausreichend Tageslicht von selbst wieder auf. Eine separate Notfunktion gibt es nicht, aber Sie können den Akku bei Bedarf manuell aufladen, falls die Sonneneinstrahlung einmal nicht ausreicht.




