World of Colours entdecken: 7 einfache Tipps für perfekte Farben

Tauchen Sie ein in die farbenfrohe Welt des Designers Verner Panton – die Verner Panton Ausstellung zum 100. Geburtstag zeigt über 100 Exponate im Berliner Kunstgewerbemuseum. Der dänische Designer und Architekt (1926–1998) hat die Vorstellung vom Wohnen grundlegend revolutioniert. Seine Möbel aus neuartigen Kunststoffen, seine kühnen Farbkombinationen und seine utopischen Raumkonzepte faszinieren bis heute. Wer die Verner Panton Ausstellung besucht, taucht in ein Gesamtkunstwerk aus Formen, Farben und Licht ein. Damit Ihr Besuch zu einem unvergesslichen Farberlebnis wird, haben wir sieben einfache Tipps für Sie zusammengestellt.

verner panton ausstellung

Ob Sie sich bereits intensiv mit Design beschäftigen oder einfach neugierig sind – diese Anregungen helfen Ihnen, die Ausstellung mit allen Sinnen zu erleben und die perfekten Farben für sich zu entdecken.

1. Tauchen Sie ein in die Farbwelten der 1960er-Jahre

Verner Pantons ikonische Möbel sind untrennbar mit dem Aufbruch der 1960er-Jahre verbunden. Die Verner Panton Ausstellung präsentiert über 100 Exponate, die den Geist dieser Ära atmen. Lassen Sie sich von den leuchtenden Rottönen, kräftigen Orangetönen und tiefen Blautönen anstecken. Nehmen Sie sich Zeit, um die einzelnen Farbkompositionen auf sich wirken zu lassen. Betrachten Sie nicht nur die Möbel, sondern auch die Textilien, Lampen und Wandgestaltungen. Jedes Exponat erzählt eine eigene Farbgeschichte. Versuchen Sie, die Farben in ihrer ursprünglichen Wirkung zu erfassen – so wie Panton sie gedacht hat: als Ausdruck von Lebensfreude und Optimismus.

2. Erkunden Sie die utopischen Wohnlandschaften

Panton entwarf nicht einzelne Möbelstücke, sondern ganze Wohnlandschaften – ein sinnliches Gesamterlebnis vom Teppich über die Möbel bis zur Decken- und Lichtgestaltung. In der Ausstellung können Sie diese ganzheitlichen Raumkonzepte hautnah erleben. Achten Sie darauf, wie die verschiedenen Farben im Raum miteinander korrespondieren. Oft schafft Panton Übergänge von einer Farbfamilie zur nächsten, sodass ein fließender Gesamteindruck entsteht. Dieser Ansatz des Wohnens als Gesamtkunstwerk ist bis heute richtungsweisend. Lassen Sie sich inspirieren, wie Sie auch in Ihren eigenen vier Wänden mutigere Farbakzente setzen können.

3. Beachten Sie das Zusammenspiel von Licht und Farbe

Für Verner Panton war Licht ein zentrales Gestaltungselement. In der Verner Panton Ausstellung wird deutlich, wie Farben unter verschiedenen Lichtverhältnissen ihre Wirkung verändern. Die Ausstellung nutzt gezielt Beleuchtung, um die Leuchtkraft der Kunststoffe zu betonen und die Räume zum Strahlen zu bringen. Nehmen Sie sich einen Moment, um die gleiche Farbe im Schatten und im direkten Licht zu betrachten. Sie werden überrascht sein, wie unterschiedlich ein kräftiges Gelb oder ein sattes Violett wirken kann. Diese Erkenntnis können Sie direkt für Ihre eigene Wohnraumgestaltung nutzen: Fragen Sie sich, welche Lichtquelle Ihre Wunschfarbe am besten zur Geltung bringt.

4. Lassen Sie sich von den Kunststoffen und synthetischen Materialien inspirieren

Verner Panton experimentierte leidenschaftlich mit neuartigen Kunststoffen und synthetischen Materialien. Statt Holz und Furnier setzte er auf verchromten Stahl und flexible Kunststoffe. In der Ausstellung sehen Sie, wie diese Materialien neue Farbwelten ermöglichten. Der berühmte Panton Chair beispielsweise zeigt, wie ein Kunststoffstuhl in einer einzigen Farbe gegossen werden kann, ohne störende Nähte oder Fugen. Betrachten Sie die Oberflächen genau: Sie sind glatt, glänzend und fast organisch. Diese Materialität verleiht den Farben eine besondere Tiefe. Vielleicht entdecken Sie hier eine Vorliebe für glänzende oder matte Oberflächen, die Sie in Ihr eigenes Zuhause übertragen möchten.

5. Fotografieren Sie die ikonischen Möbel und teilen Sie Ihre Eindrücke

Die Ausstellung bietet unzählige Motive, die sich hervorragend fotografieren lassen. Der Panton Chair, die Flowerpot-Lampen und die organisch geformten Sitzlandschaften sind echte Hingucker. Achten Sie beim Fotografieren auf die Perspektive: Gehen Sie nah heran, um die Struktur der Kunststoffe einzufangen, oder treten Sie einen Schritt zurück, um die Farbharmonie im Raum zu dokumentieren. Nutzen Sie das natürliche Licht, das durch die Fenster des Kunstgewerbemuseums fällt. Wenn Sie Ihre Bilder später in sozialen Netzwerken teilen, verwenden Sie den Hashtag #VernerPanton oder #WorldOfColours – so werden Sie Teil einer Community, die sich für Farbdesign begeistert. Denken Sie daran: In den meisten Museen ist Fotografieren ohne Blitz und Stativ erlaubt. Informieren Sie sich vor Ort über die genauen Regeln.

6. Planen Sie Ihren Besuch mit Öffnungszeiten und Anreise

Die Verner Panton Ausstellung läuft vom 14. November 2026 bis zum 23. Mai 2027 im Kunstgewerbemuseum Berlin. Die Adresse lautet Johanna und Eduard Arnhold Platz (ehem. Matthäikirchplatz), 10785 Berlin. Das Museum liegt mitten im Kulturforum, in der Nähe des Potsdamer Platzes. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist denkbar einfach: Sie erreichen das Museum mit der U-Bahn (Potsdamer Platz), der S-Bahn (Potsdamer Platz) sowie mehreren Buslinien (Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf/Voßstraße, Kulturforum, Philharmonie). Planen Sie mindestens zwei Stunden für den Ausstellungsbesuch ein, um alle Exponate in Ruhe betrachten zu können. An Feiertagen gelten besondere Öffnungszeiten – einen Blick auf die Website des Museums oder ein kurzer Anruf unter 030 – 266 42 42 42 (Mo–Fr, 9–16 Uhr) gibt Ihnen Sicherheit.

7. Kombinieren Sie den Ausstellungsbesuch mit einem Streifzug durch das Kulturforum

Das Kunstgewerbemuseum ist Teil des Berliner Kulturforums, einem der bedeutendsten Museumsensembles Europas. Nutzen Sie die Gelegenheit, auch die benachbarten Häuser zu besuchen: die Gemäldegalerie, die Neue Nationalgalerie oder die Philharmonie. Die Architektur des Kulturforums selbst bildet einen spannenden Kontrast zu Pantons farbenfroher Welt. Nach dem Besuch der Ausstellung können Sie auf dem Potsdamer Platz einen Kaffee trinken und Ihre Eindrücke Revue passieren lassen. Wer noch tiefer in die Materie eintauchen möchte, greift zu einem der Ausstellungskataloge, die im Museumsshop erhältlich sind. So wird aus einem kurzen Besuch ein ganzer Kulturtag, der Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Warum Pantons Möbel die 60er-Jahre prägten

Die 1960er-Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs – gesellschaftlich, kulturell und ästhetisch. Verner Pantons Möbel verkörperten dieses Lebensgefühl wie kaum ein anderes Design. Seine Sitzmöbel aus Kunststoff brachen mit der schweren, traditionellen Möbelkultur. Sie waren leicht, farbig und formbar. Panton entwarf Möbel, die zum Sitzen, Liegen und Spielen einluden. Seine Designs waren nicht nur funktional, sondern auch ein Statement: Sie zeigten, dass das Zuhause ein Ort der Fantasie und der Freude sein kann. Diese Haltung revolutionierte die Idee des Wohnens und beeinflusste Generationen von Designern. Die Verner Panton Ausstellung macht diesen historischen Kontext erlebbar und zeigt, wie aktuell Pantons Ansatz auch heute noch ist.

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Die Rolle von Kunststoffen in Pantons Werk

Kaum ein anderer Designer hat die Möglichkeiten von Kunststoffen so konsequent erforscht wie Verner Panton. Synthetische Materialien eröffneten ihm Gestaltungsräume, die zuvor unvorstellbar waren. Wo traditionelle Handwerker auf die Grenzen von Holz und Metall stießen, konnte Panton mit Kunststoffen fließende, organische Formen realisieren. Der Panton Chair, der 1967 auf den Markt kam, war der erste Stuhl, der vollständig aus einem Stück Kunststoff gespritzt wurde. Dieses Verfahren revolutionierte die Möbelproduktion. In der Ausstellung sehen Sie viele Beispiele dieser Materialinnovation – von glänzenden Hockern bis zu durchsichtigen Leuchten. Panton zeigte, dass Kunststoffe nicht billig wirken müssen, sondern edel und futuristisch sein können. Seine Freude am Experimentieren ist in jedem Exponat spürbar.

Ein Rundgang durch die Ausstellung: Farben, Formen, Utopien

Die Verner Panton Ausstellung im Kunstgewerbemuseum ist chronologisch und thematisch gegliedert. Sie beginnt mit seinen frühen Arbeiten aus den 1950er-Jahren, die noch vom skandinavischen Design beeinflusst sind. Dann folgt der große Durchbruch: die psychedelischen Farbwelten der 1960er mit dem legendären “Pantonova”-System, einer modularen Sitzlandschaft aus verchromtem Stahlrohr und farbigem Filz. Der dritte Teil widmet sich den utopischen Raumkonzepten, in denen Panton das Wohnen als totales Design verstand. Ein besonderes Highlight ist die Rekonstruktion einer seiner “Phantasy Landscapes” – ein begehbares Kunstwerk aus geschwungenen Wänden, bunten Teppichen und indirekter Beleuchtung. Der Rundgang endet mit einem Blick auf seinen späten Einfluss auf die zeitgenössische Interior-Szene. Über 100 Exponate geben einen umfassenden Einblick in sein facettenreiches Schaffen.

Praktische Informationen für Ihren Besuch

Information Details
Ausstellungsdauer 14. November 2026 – 23. Mai 2027
Ort Kunstgewerbemuseum – Staatliche Museen zu Berlin
Adresse Johanna und Eduard Arnhold Platz (ehem. Matthäikirchplatz), 10785 Berlin
Öffnungszeiten Di–So 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr (Sonderzeiten an Feiertagen möglich)
Telefonische Buchung 030 – 266 42 42 42 (Mo–Fr, 9–16 Uhr)
Nächstgelegene Haltestellen U-Bahn Potsdamer Platz, S-Bahn Potsdamer Platz, Bus Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf/Voßstraße, Kulturforum, Philharmonie
Eintritt Regulär: 12 €, ermäßigt: 6 € (Stand 2026; Änderungen vorbehalten)

Das Museum ist barrierefrei zugänglich. Audioguides werden in deutscher und englischer Sprache angeboten. Für Gruppen ab 10 Personen ist eine vorherige Anmeldung empfehlenswert. An der Kasse können Sie auch Tickets für Führungen erwerben.

Häufig gestellte Fragen

Wie komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Kunstgewerbemuseum?

Das Museum liegt zentral im Kulturforum, nur wenige Gehminuten vom Potsdamer Platz entfernt. Sie erreichen es bequem mit der U-Bahn (Linie U2, Haltestelle Potsdamer Platz), der S-Bahn (Linien S1, S2, S25, S26, Haltestelle Potsdamer Platz) sowie den Buslinien M41, M48, M85 und 200 (Haltestellen Potsdamer Brücke, Potsdamer Platz Bhf/Voßstraße, Kulturforum oder Philharmonie). Die genauen Fahrplanauskünfte erhalten Sie bei den Berliner Verkehrsbetrieben.

Bietet das Museum Audioguides oder Führungen zur Ausstellung an?

Ja, das Kunstgewerbemuseum stellt Audioguides in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung, die ausführliche Informationen zu den wichtigsten Exponaten liefern. Zusätzlich werden öffentliche Führungen angeboten, die in der Regel einmal täglich stattfinden. Die genauen Zeiten erfahren Sie an der Museumskasse oder auf der Website der Staatlichen Museen zu Berlin. Für Gruppen können Sie auch private Führungen buchen – nutzen Sie dafür die Telefonnummer 030 – 266 42 42 42.

Darf ich während des Besuchs Fotos machen?

In der Regel ist das Fotografieren ohne Blitz und Stativ für den privaten Gebrauch erlaubt. In einigen besonders lichtempfindlichen Bereichen kann es Einschränkungen geben. Bitte halten Sie sich an die Hinweise vor Ort. Film- und Fotoaufnahmen zu kommerziellen Zwecken bedürfen einer vorherigen Genehmigung durch die Museumsverwaltung. Wenn Sie Ihre Eindrücke auf Instagram oder anderen Plattformen teilen möchten, verwenden Sie gern den Hashtag #VernerPanton – so können auch andere Besucher von Ihren Bildern profitieren.

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