Nagelsmann rief an: Diese 5 DFB-Stars sind sicher bei der WM 2026

Am Donnerstag gibt Bundestrainer Julian Nagelsmann sein 26‑Mann‑Aufgebot für die WM bekannt – doch BILD verrät jetzt schon, welche Stars sicher im Kader stehen. Die Spannung unter den Fans ist groß, denn die offizielle Verkündung rückt näher. Jetzt zeichnet sich ab, wer die Reise zur Endrunde antreten darf. Der WM 2026 Kader nimmt konkrete Formen an. Nagelsmann hat in den letzten Tagen zahlreiche Telefongespräche geführt und den ausgewählten Spielern persönlich mitgeteilt, dass sie zur Weltmeisterschaft fahren werden. Wir geben Ihnen einen detaillierten Überblick über die Namen, die bereits als gesetzt gelten müssen.

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Vier Torhüter auf Abruf: Nagelsmanns ungewöhnliche Personalentscheidung

Bundestrainer Julian Nagelsmann bricht mit einer jahrzehntelangen Tradition: Er wird nicht nur drei, sondern gleich vier Torhüter in den WM‑Kader berufen. Diese Entscheidung unterstreicht seinen Wunsch nach maximaler Absicherung auf der letzten Position. Die Torwartriege vereint dabei Erfahrung mit einem vielversprechenden Talent.

Die gesetzten Routiniers: Neuer, Baumann und Nübel

An der Spitze der Hierarchie steht unangefochten Manuel Neuer. Der 40‑jährige Schlussmann des FC Bayern München ist trotz seines fortgeschrittenen Alters die unumstrittene Nummer eins. Seine Leistungen in der abgelaufenen Saison und seine immense Turniererfahrung machen ihn für Nagelsmann unverzichtbar. Neben Neuer wird Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim das Aufgebot verstärken. Der 35‑jährige steht seit Jahren für solide Konstanz und bringt ebenfalls viel Erfahrung mit. Alexander Nübel, der 29‑jährige Torwart des VfB Stuttgart, komplettiert das Trio der etablierten Kräfte. Er hat sich in den vergangenen Monaten durch starke Auftritte in der Bundesliga empfohlen.

Jonas Urbig: Ein Talent ohne Länderspiel fliegt zur WM

Die größte Überraschung im Torhüter‑Quartett ist Jonas Urbig. Der 22‑jährige vom FC Bayern München hat bisher kein einziges A‑Länderspiel absolviert. Dennoch wird er zur Weltmeisterschaft fliegen. Nagelsmann setzt damit ein klares Zeichen für die Zukunft und belohnt die Entwicklung des jungen Keepers. Urbig gilt als eines der größten Torhütertalente Deutschlands und soll bei der Endrunde wichtige Turnierluft schnuppern. Die Nominierung ist ein Vertrauensvorschuss, der zeigt, dass der Bundestrainer nicht nur auf aktuelle Leistung, sondern auch auf das langfristige Potenzial seiner Spieler schaut.

Die Abwehrformation: Schlotterbeck, Tah, Rüdiger und Kimmich als Rückgrat

Neben den Torhütern stehen auch die Verteidiger weitgehend fest. Nagelsmann kann auf eine Mischung aus jungen Wilden und abgeklärten Routiniers bauen. In der Innenverteidigung bilden Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah und Antonio Rüdiger die erste Wahl. Mit Waldemar Anton und Nathaniel Brown stehen zusätzlich zwei flexible Abwehrspieler bereit. Joshua Kimmich, der ebenfalls offiziell für die WM bestätigt ist, wird voraussichtlich als Rechtsverteidiger oder im Mittelfeld eingeplant.

  • Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund) – Der 26‑jährige überzeugt durch seine Zweikampfstärke und Spieleröffnung.
  • Jonathan Tah (FC Bayern München) – Der 30‑jährige bringt körperliche Präsenz und Erfahrung aus zahlreichen Europapokalpartien mit.
  • Antonio Rüdiger (Real Madrid) – Mit 33 Jahren der Senior in der Abwehr, führt das Team mit seiner Mentalität und Aggressivität.
  • Waldemar Anton (Borussia Dortmund) – Der 29‑jährige kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Sechserposition spielen.
  • Nathaniel Brown (Eintracht Frankfurt) – Der 22‑jährige Linksverteidiger belohnt sich für seine konstante Saison.
  • Joshua Kimmich (FC Bayern München) – Der 31‑jährige ist der unangefochtene Chef im Defensivverbund und eine der wichtigsten Führungsfiguren.

Die Defensive wirkt damit gut aufgestellt, auch wenn die Konkurrenz auf den Außenpositionen groß ist. Brown hat sich gegen etablierte Kräfte durchgesetzt, während die gesetzten Innenverteidiger kaum wegzudenken sind.

Mittelfeld und Angriff: Überraschungen und gesetzte Größen

Im Mittelfeld und Sturm gibt es ebenfalls klare Namen. Nagelsmann setzt auf eine Kombination aus kreativen Köpfen und robusten Arbeitern. Kai Havertz, Jamal Musiala und Aleksandar Pavlovic gehören zu den gesetzten Spielern. Auch Florian Wirtz vom FC Liverpool und Nick Woltemade von Newcastle United sind als gesetzte Kräfte eingeplant. Hinzu kommen Überraschungen wie die jungen Talente Lennart Karl und Said El Mala.

Die gesetzten Spieler: Wirtz und Woltemade als Trumpf

Florian Wirtz und Nick Woltemade haben sich in dieser Saison einen festen Platz im Nationalteam erarbeitet. Wirtz, erst 23 Jahre alt, ist der Spielmacher der Mannschaft. Seine Dribblings und Torgefahr machen ihn zu einer ständigen Bedrohung für jeden Gegner. Woltemade beeindruckt mit seiner Physis und Abschlussstärke. Beide gelten als nicht mehr wegzudenkende Größen im WM 2026 Kader. Ihre Berufung unterstreicht, dass Nagelsmann auf spielerische Klasse und Flexibilität setzt.

Die jungen Wilden: Karl und El Mala ohne Länderspielerfahrung

Mit Lennart Karl (18 Jahre, FC Bayern München) und Said El Mala (19 Jahre, 1. FC Köln) hat der Bundestrainer zwei Rohdiamanten nominiert. Beide haben noch kein A‑Länderspiel absolviert, aber in der Jugend und bei ihren Vereinen starke Leistungen gezeigt. Karl ist ein zentraler Mittelfeldspieler mit hervorragender Spielübersicht, El Mala ein Flügelstürmer mit Tempo und Dribbelstärke. Ihre Nominierung ist ein klares Bekenntnis zur Nachwuchsförderung. Sie sollen bei der Turniervorbereitung wertvolle Erfahrungen sammeln und im Notfall eingreifen können.

Weitere gesicherte Offensivkräfte

Felix Nmecha, Angelo Stiller, Deniz Undav und Jamie Leweling sind ebenfalls für die WM bestätigt. Sie alle haben sich in der laufenden Saison bei ihren Vereinen – Borussia Dortmund, VfB Stuttgart – als Leistungsträger etabliert. Maxi Beier (ebenfalls Borussia Dortmund) wird laut Sky‑Informationen den Kader ergänzen. Damit hat Nagelsmann im Mittelfeld und Sturm eine beachtliche Tiefe.

Position Spieler Verein Alter
Torwart Manuel Neuer FC Bayern München 40
Torwart Oliver Baumann TSG Hoffenheim 35
Torwart Alexander Nübel VfB Stuttgart 29
Torwart Jonas Urbig FC Bayern München 22
Abwehr Nico Schlotterbeck Borussia Dortmund 26
Abwehr Waldemar Anton Borussia Dortmund 29
Abwehr Jonathan Tah FC Bayern München 30
Abwehr Antonio Rüdiger Real Madrid 33
Abwehr Nathaniel Brown Eintracht Frankfurt 22
Abwehr/MF Joshua Kimmich FC Bayern München 31
Mittelfeld Felix Nmecha Borussia Dortmund 25
Mittelfeld Angelo Stiller VfB Stuttgart 25
Angriff Deniz Undav VfB Stuttgart 29
Angriff Jamie Leweling VfB Stuttgart 25
Mittelfeld Lennart Karl FC Bayern München 18
Angriff Said El Mala 1. FC Köln 19
Angriff Maxi Beier Borussia Dortmund 23
Mittelfeld Kai Havertz FC Arsenal 26
Mittelfeld Jamal Musiala FC Bayern München 23
Mittelfeld Aleksandar Pavlovic FC Bayern München 22
Angriff Florian Wirtz FC Liverpool 23
Angriff Nick Woltemade Newcastle United 24

Die unverzichtbare Führungsriege: Neuer, Rüdiger, Kimmich als Rückgrat

Bereits jetzt ist klar, dass viele Kader-Plätze vergeben sind. Die Führungsstruktur der Mannschaft steht fest. Manuel Neuer, Antonio Rüdiger und Joshua Kimmich bilden das Rückgrat der Elf. Neuer gibt als Kapitän die Richtung vor, Rüdiger verkörpert die kämpferische Kompromisslosigkeit, und Kimmich ist der strategische Kopf im Mittelfeld. Diese drei Spieler bürgen für die nötige Turniererfahrung. Sie haben schon zahlreiche große Spiele bestritten, wissen, worauf es in K.o.-Partien ankommt, und können die jungen Mitspieler führen. Nagelsmann verlässt sich auf diese Achse. Sie gibt der Mannschaft Stabilität, die bei einer WM entscheidend sein kann.

Kaderkonkurrenz: Welche Positionen sind besonders umkämpft?

Die hohe Anzahl an Nominierten im Mittelfeld und Angriff zeigt, dass die Konkurrenz auf diesen Positionen enorm ist. Mit Wirtz, Musiala, Havertz, Undav, Leweling, Beier, Woltemade, Nmecha, Stiller, Karl und El Mala drängen sich allein elf Spieler für etwa sechs bis sieben Plätze in der Startelf. Besonders auf den offensiven Außenbahnen und im Zentrum ist das Rennen offen. Während Wirtz und Musiala als gesetzt gelten, müssen sich Spieler wie Undav oder Leweling erst noch durchsetzen. In der Abwehr ist die Situation klarer: Die Innenverteidigung mit Rüdiger, Tah und Schlotterbeck wirkt festgezurrt. Lediglich die Position des Linksverteidigers ist mit Brown neu besetzt – hier könnte ein Offensivspieler wie Havertz in Notfällen aushelfen. Auch die Torhüterpositionen sind eindeutig vergeben.

Welche Positionen sind eher schwach besetzt?

Ein Blick auf den Kader verrät, dass die Außenverteidigerpositionen – insbesondere die linke Seite – im Vergleich zur Fülle im Sturm etwas dünner besetzt sind. Nathaniel Brown hat sich zwar durchgesetzt, aber Erfahrung auf höchstem Niveau fehlt ihm noch. Alternativen könnten flexible Spieler wie Kimmich oder Anton aufbieten, die jedoch selbst andere Schwerpunkte haben. Das könnte Nagelsmann in bestimmten Spielsituationen dazu zwingen, taktisch umzustellen. Dennoch ist die Qualität der Verteidigung insgesamt auf einem hohen Niveau, und die Breite des Mittelfelds gleicht mögliche Defizite aus.

Die persönlichen Anrufe von Julian Nagelsmann: Ein Zeichen der Wertschätzung

Nagelsmann hat sich in den vergangenen Tagen die Zeit genommen, jeden Spieler persönlich anzurufen, der von seiner WM‑Nominierung erfahren durfte. Diese Anrufe sind weit mehr als eine Formalität. Sie geben den Kickern Sicherheit und bestätigen ihnen, dass der Bundestrainer auf sie setzt. Besonders für die jungen Talente wie Karl oder El Mala ist dieser direkte Draht eine immense Motivation. Sie wissen nun, dass ihre harte Arbeit und ihre Entwicklung belohnt werden. Gleichzeitig können die etablierten Stars wie Musiala oder Wirtz ihre Planungen für die Turniervorbereitung aufnehmen. Die offizielle Bekanntgabe am Donnerstag wird für die restlichen Plätze noch Überraschungen bereithalten, doch die grundlegende Struktur des WM 2026 Kaders steht bereits fest. Nagelsmann baut auf eine Mischung aus Erfahrung, Jugend und taktischer Flexibilität – ein Team, das bereit ist, in den USA, Mexiko und Kanada zu bestehen.

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