Dino Golf auf Mallorca: Kult-Anlage neben Megapark wird abgerissen

Dino Golf auf Mallorca: Das Ende einer Kult-Anlage

Der Beschluss des Rathauses von Palma ist endgültig: Die seit Jahrzehnten beliebte Anlage mit ihren bunten Bahnen und urigen Dinosaurierfiguren weicht einer öffentlichen Grünfläche. Für viele Stammgäste und Urlauber, die Jahr für Jahr an der Playa de Palma Ferien machten, ist dies das Ende einer kleinen Ära. Der dino golf abriss markiert einen tiefgreifenden Wandel im Stadtteil – weg von touristischer Unterhaltung, hin zu nachhaltiger Stadtentwicklung.

dino golf abriss

Die Pläne sehen vor, dass die Bauarbeiten Ende 2026 beginnen und etwa zwei Jahre später abgeschlossen sein sollen. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 7,8 Millionen Euro. Damit entsteht auf dem Areal zwischen Megapark und Promenade ein völlig neues Kapitel für die Playa de Palma. Der folgende Artikel fasst alle wichtigen Details zu diesem Projekt zusammen und zeigt, was auf Gäste und Anwohner zukommt.

Warum ausgerechnet Dino Golf weichen muss – der Beschluss steht fest

Bereits vor zwei Jahren hatten die Verantwortlichen des Rathauses Palma einstimmig beschlossen, dass an der Promenade ein großer Park entstehen soll. Dino Golf Abriss – diese Entscheidung ist jetzt offiziell und unwiderruflich. Die Minigolfanlage liegt nur wenige Meter neben dem bekannten „Megapark“ an der Playa de Palma. Sie war über Jahre hinweg eine feste Größe im Freizeitangebot der Bucht, besonders bei Familien mit Kindern beliebt. Doch die städtebauliche Entwicklung der Region hat Priorität.

Das Rathaus möchte aus dem Gelände „einen offenen, inklusiven Grünraum machen, der ganzjährig von den Bürgern genutzt werden kann“. Dieses Zitat aus einem Bericht der Zeitung „Diario de Mallorca“ verdeutlicht die Intention: Der Park soll nicht nur saisonalen Touristen dienen, sondern das ganze Jahr über Lebensqualität für die Einwohner Palmas bieten. Der dino golf abriss ist somit Teil einer langfristigen Strategie, die Playa de Palma stärker mit dem Hinterland zu verzahnen und naturnahe Erholungsflächen zu schaffen.

Wie die Entscheidung zustande kam

Der einstimmige Beschluss des Stadtrats zeigt, dass das Vorhaben politisch breit abgestützt ist. Anders als bei manchen anderen Bauprojekten auf Mallorca gab es hier offenbar keine nennenswerten Widerstände. Die Notwendigkeit, mehr öffentliche Grünflächen im dicht bebauten Küstenstreifen zu schaffen, wurde von allen Fraktionen anerkannt. Die Planer gehen davon aus, dass der Park nicht nur als Naherholungszone dient, sondern auch das Mikroklima verbessert und die Biodiversität fördert.

So sieht der neue Park aus: Grünfläche, Spielbereiche und mehr

Neben der Größe überrascht auch das Konzept des neuen Parks. Auf 35.000 Quadratmetern entstehen nicht einfach nur Rasenflächen, sondern eine durchdachte Mischung aus Spiel, Sport, Ruhe und Natur. Die alten Gebäude und Strukturen der Minigolfanlage werden vollständig abgerissen. Stattdessen sind mehrere Zonen vorgesehen:

  • Spielbereiche für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen
  • Sport- und Bewegungsflächen für Erwachsene und Jugendliche
  • Schatten- und Ruhebereiche mit Sitzgelegenheiten und Bepflanzung
  • Flächen für die lokale Tierwelt, zum Beispiel Insektenhotels und Nisthilfen

Die bereits vorhandenen Bäume auf dem Gelände werden nach Möglichkeit in das Projekt integriert. Das spart Kosten, erhält alten Baumbestand und gibt dem Park sofort eine gewisse Grünstruktur. Der Park wird barrierefrei gestaltet, sodass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen alle Bereiche problemlos erreichen können.

Natur pur: Dünensystem und Pinienwald kehren zurück

Ein besonderer Fokus liegt auf der Wiederherstellung der ursprünglichen Landschaft. Das Dünensystem und der mediterrane Pinienwald, die vor dem Bau der Minigolfanlage dort existierten, sollen wiederhergestellt werden. Dieser Schritt ist ökologisch bedeutsam, denn die Dünen an der Playa de Palma sind ein sensibles Ökosystem. Sie bieten Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten und schützen die Küste vor Erosion.

Die Wiederherstellung des Pinienwalds bringt zudem Schatten und ein angenehmes Mikroklima – ein wichtiger Faktor angesichts der heißen Sommer auf Mallorca. Besucher des neuen Parks werden also nicht auf einer baumlosen Rasenfläche sitzen, sondern unter alten und neu gepflanzten Pinien Erholung finden. Auch Schilder zur Biodiversität sind geplant. Sie informieren über die lokale Flora und Fauna und machen den Park zu einem lehrreichen Ausflugsziel für Schulklassen und Naturinteressierte.

Eine Brücke zwischen Playa und Innenstadt: Die städtebauliche Vision

Städtebaulich hat der Park eine wichtige Funktion. Er verbindet die Playa de Palma mit Stadtteilen jenseits der Ringautobahn von Palma – darunter Son Ferriol, Sant Jordi, sa Casa Blanca, es Pil·larí und s’Aranjassa. Über neu gestaltete Wege wird der Park mit dem Carrer Trobadors, der Carretera de s’Arenal und dem Carrer del Llaüt vernetzt. Dadurch entsteht eine durchgängige Grünverbindung, die Fußgänger und Radfahrer von der Küste bis weit ins Landesinnere führt.

Diese Anbindung ist mehr als nur ein schöner Spazierweg. Sie verbessert die Lebensqualität der Bewohner jener Stadtteile, die bisher wenig direkten Zugang zu großen Parks hatten. Gleichzeitig entlastet sie den Verkehr, denn viele kurze Autofahrten können künftig zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Der neue Park wird außerdem enger mit dem Parc del Llaüt verbunden. Zusammen entsteht so eine noch größere zusammenhängende Grünzone an der Playa – eine echte grüne Lunge für diesen dicht bebauten Küstenabschnitt.

Verbleib der Dinosaurier: Was wird aus den kultigen Figuren?

Eine Frage, die viele Urlauber beschäftigt: Was passiert mit den Dinosaurierfiguren, die über Jahrzehnte das Markenzeichen der Anlage waren? Die Quellenlage dazu ist leider dünn. Konkrete Pläne des Rathauses, die Figuren an einem anderen Ort aufzustellen oder zu erhalten, werden in den uns vorliegenden Informationen nicht genannt. Es ist durchaus möglich, dass die Figuren entsorgt werden, da sie für den neuen Park nicht vorgesehen sind.

In den sozialen Medien und in Foren kursieren bereits Spekulationen: Einige hoffen, dass die Dinos einen Platz in einem anderen Freizeitpark finden. Andere wünschen sich, dass zumindest ein oder zwei Figuren als Erinnerungsstücke im neuen Park aufgestellt werden. Bislang gibt es jedoch keine offizielle Bestätigung. Wer eine emotionale Bindung zu den großen Sauriern hat, sollte also nicht mit einer Wiederauferstehung rechnen.

Das könnte Sie auch interessieren: Eltern setzen Kinder mit Obst und Wasser aus: Die schockierende Wahrheit.

Parkplätze und Verkehr: Neue Herausforderungen für die Anbindung

Mit dem Wegfall der Minigolfanlage und der Umwandlung in einen Park stellt sich auch die Frage nach Parkplätzen. Bisher nutzten Besucher des Dino Golf und des Megaparks die umliegenden Stellflächen. Der neue Park wird voraussichtlich keine eigenen großen Parkplätze erhalten – das entspricht dem Trend zu autofreier oder autoarmer Stadtentwicklung. Die Planer setzen stattdessen auf die gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Radwegen und Fußwegen.

Anwohner und Urlauber, die mit dem Auto anreisen, müssen daher auf die bestehenden Parkhäuser und Straßenparkplätze in der Umgebung ausweichen. Das könnte insbesondere in der Hauptsaison zu Engpässen führen. Die Stadtverwaltung wird voraussichtlich das Parkraummanagement anpassen müssen. Ob zusätzliche Park-and-Ride-Angebote am Stadtrand geschaffen werden, ist noch nicht bekannt.

Wie die Bauphase den Tourismus beeinflussen könnte

Die Bauarbeiten sollen Ende 2026 beginnen und voraussichtlich zwei Jahre dauern. In dieser Zeit wird das Gelände eine große Baustelle sein. Für die angrenzenden Hotels, Restaurants und Geschäfte bedeutet das Lärm, Staub und eingeschränkte Zugänglichkeit. Allerdings ist der Baubeginn noch etwas mehr als zwei Jahre entfernt – die aktuelle Saison 2024 und die folgenden Saisons bis 2026 werden also nicht beeinträchtigt.

Während der Bauphase müssen Besucher der Playa de Palma mit Umleitungen rechnen. Die Promenade und der Zugang zum Megapark bleiben aber wahrscheinlich weitgehend erhalten. Die Stadt Palma wird vermutlich versuchen, die Bauzeit in die tourismusschwächeren Monate zu legen, um die Auswirkungen auf die Wirtschaft möglichst gering zu halten. Genaue Zeitpläne liegen jedoch noch nicht vor.

Abschiedsstimmung: Erste Reaktionen von Stammgästen und Anwohnern

Obwohl der Beschluss schon vor zwei Jahren gefasst wurde, löst die endgültige Bestätigung nun gemischte Gefühle aus. In Online-Foren und auf Social-Media-Plattformen äußern viele Urlauber Wehmut. „Dino Golf war für meine Kinder jedes Jahr das Highlight“, schreibt ein Nutzer. „Es ist traurig, dass diese kleine Welt verschwindet.“ Andere hingegen begrüßen die Entwicklung: „Endlich bekommt die Playa einen richtigen Park. Die Minigolfanlage war ohnehin in die Jahre gekommen.“

Besonders Anwohner der umliegenden Stadtteile sehen den dino golf abriss als Chance. Sie erhoffen sich mehr Ruhe, weniger Verkehr und eine höhere Lebensqualität. Die Wiederherstellung des Dünensystems und des Pinienwalds wird von Umweltaktivisten begrüßt. Einige Stimme warnen jedoch vor zu hohen Erwartungen: „Ein Park allein löst nicht die Probleme der Playa – es braucht auch bessere Konzepte gegen den Massentourismus und die Lärmbelästigung.“

Abschiedsrituale und letzte Besuche

In den sozialen Medien kursieren bereits Aufrufe, die Minigolfanlage ein letztes Mal zu besuchen, bevor die Bagger kommen. Für viele Urlauber, die jahrelang immer wieder die Playa de Palma besucht haben, ist das ein emotionaler Moment. Sie machen Fotos mit den Dinosauriern, spielen eine letzte Runde Minigolf und verabschieden sich von einem Stück ihrer Urlaubserinnerungen. Der Betreiber der Anlage könnte in den verbleibenden Monaten noch einmal Sonderaktionen oder Rabatte anbieten – darüber liegen jedoch keine konkreten Informationen vor.

Der neue Park wird zweifellos eine Bereicherung für die Playa de Palma sein. Er bietet Raum für Erholung, Sport und Naturerlebnisse – und das ganzjährig und für alle Bevölkerungsgruppen. Dennoch werden die bunten Bahnen und die urigen Dinosaurier fehlen. Wer das originale Dino Golf noch einmal erleben möchte, sollte sich also bald auf den Weg machen, denn der dino golf abriss rückt unaufhaltsam näher. Die Bauarbeiten beginnen Ende 2026, aber die Entscheidung ist gefallen – die Kult-Anlage wird bald Geschichte sein.

Scroll to Top